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Künstlerpuppen in der bildnerischen Grundlehre

Aktualisiert: Sept 22

Ein Projekt von Maja Drachsel (Maltechnik), Felix Lippmanm (Orientierungsphase), Lili Laube (Theaterplastik und Puppenbau) und Robert Frenzel (Theaterplastik)


Im Rahmen von EU4ART konnte der Bau 2er Modellpuppen beauftragt werden. Das Projekt, welches durch Maja Drachsel (Maltechnik) und Felix Lippmann (Orientierungsphase) ins Leben gerufen wurde, geht zurück auf die Zeit unter Prof. Siegfried Klotz, der diese Modellpuppen als Studienobjekte für die Lehre einsetzte. So berichtet Maja Drachsel, dass auch sie in ihrer Studienzeit an der Hochschule die Künstlerpuppen als Studienobjekt kennenlernen durfte:

„Ich kannte diese Puppen auch schon, hatte aber lange nicht mehr an sie gedacht. Als ich vor 18 Jahren hier studierte, waren diese Puppen noch präsent. Der damalige Grundlagen-Professor Siegfried Klotz setzte sie uns in unserem Atelier auf einen Stuhl und so malten ich und viele andere Studierende sie immer wieder und konnten dadurch viel über die Malerei und das bildnerische Arbeiten lernen. Diese Puppen sind inzwischen sehr wertvoll und stehen den Studierenden leider nicht mehr zur Verfügung.“

Daraufhin entwickelten Maja Drachsel und Felix Lippmann in Kooperation mit Lili Laube und Robert Frenzel die Idee die Modellpuppen erneut herzustellen, um sie wieder in die künstlerische Lehre zu überführen. Auch eine gemeinsame wissenschaftliche Forschung über die historische Relevanz von Künstlerpuppen (Beispiele aus der Kunstgeschichte) ist hierzu denkbar.

Darüber hinaus sollen auch die Partnerakademien von EU4ART die neuen Künstlerpuppen als Studien- und Vermittlungsobjekte für ihre Lehre einsetzen. Die Künstlerpuppen werden somit in naher Zukunft auf Reisen gehen und zu gemeinsamen Projekten mit den Partnereinrichtungen beitragen.






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